13.09.07

Das Gehäuse ist fertig

Der Bau des provisorischen Gehäuses ist abgeschlossen. Nun kann ich meine Zeit der Verfeinerung des Processing-Skripts widmen.

Hier sind einige Bilder vom Bau der Installation:

installation

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23.08.07

Touch-Tests

Die ersten Tests mit der neuen Multi-Touch Installation laufen gut wie dieses Video zeigt (zu sehen ist eine Demoapplikation Touchlib die sich sehr gut zum Testen eignet).

Das ist was die Infrarot Kamera sieht. Die Blobs sind nun klar erkennbar auch wenn man nur sanft mit den Fingerkuppen aufdrückt.

Dadurch dass der Diffusor jetzt über dem Acrylglas liegt gibt es eine kleine Lichtreflexion der Beamerlampe, das stellt allerdings kein Problem dar, Touchlib rechnet das raus. An den Kanten wird relativ viel Infrarotlicht in Richtung der Kamera reflektiert Touchlib scheint zwar auch damit kein großes Problem zu haben, ich werde aber trotzdem versuchen dieses austretende Licht zu reduzieren wenn ich den Diffusor gegen die bestellte Projektionsfolie von Rosco (mit IR-Filter Effekt) tausche. Ich denke das Abkleben der Ober- und eventuell auch der Unterseite des Alu-Profils sollte eine deutliche Reduktion der Refexionen und somit ein besseres Ausgangsmaterial für das Blobtracking bringen.

22.08.07

Zusammenbau

installation

Das Acrylglas sitzt nun im Rahmen und ist in der richtigen Höhe positioniert. Ein Projektor ist ebenfalls eingerichtet. Nun kann getestet und optimiert werden...

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21.08.07

Advent Advent ein Lichtlein brennt...

leds

In diesem Fall sind es 80 für das Auge unsichtbare Infrarot-Lichtlein. Die Webcam (Infrarot Filter wurde entfernt) macht sie sichtbar.

leds

16.08.07

LEDs (löten, löten und nochmals löten)

leds
Insgesamt wurden 80 Osram SFH 485 Infrarot LEDs mit einem Achsabstand von 25 mm in den Rahmen eingebaut. Die LEDs sind in 10er Gruppen an einer regulierten 18 V Stromquelle angeschlossen. Pro Gruppe wird ein 33 Ohm Endwiderstand mit einem Watt verwendet. Der Stromkreis zieht insgesammt 800 mA von der Stromquelle, die mit 1 A ausreichend dimensioniert ist.

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Silikonoberfläche Teil II

silikonschicht

Unsere Erwartungen in die Silikonoberfläche wurden erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen. Sie ist kaum sichtbar sehr gleichmäßig und hat keine Bläschen. Nun werden Blobs schon bei sanften Berührungen mit der Fingerspitze erkannt. Nun funktioniert das Tracking auch bei schnellen Bewegungen gut und man muß weder schweißige Finger haben, noch diese fest auf die Oberfläche pressen. Ein voller Erfolg!
silikonschicht
Der neue Prototyp mit Silikonschicht und Diffusor auf der Oberfläche

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Rahmenprofil

rahmenprofil

Die Acrylglasplatte wird mit einem Aluminumprofil umrahmt. In den Rahmen werden Löcher für die LEDs eingebohrt um diese darin zu bestigen, damit Infrarotlicht über die Kanten des Acrylglases eingestrahlt werden kann. Ein Teil des Infrarotlichts wird durch die metallische Oberfläche des gegenüberliegenden Aluminiumprofils reflektiert um eine noch hellere und gleichmäßigere Ausleuchtung zu bekommen.

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06.08.07

Silikonoberfläche

silikon giessen

Um den Licht-Reflektionseffekt, der der zum Tracken der Berührungen ausgenutzt wird zu verbessern haben wir eine dünne schicht transparenten Silikons auf dem Acrylglas angebracht. Das hat mehrere Vorteile:

1.) Durch die Oberflächenbeschaffenheit des Silikons muss nicht nur noch leicht gedrückt werden damit licht in Richtung der Kamera reflektiert wird.

2.) Die Projektionsfolie kann nun oberhalb des Acrylglases angebracht werden – dadurch werden die IR-Licht-Blobs nicht mehr durch die Projektionsfolie diffundiert und sind somit klarer für die Trackingsoftware erkennbar.

3.) Die Projektionsfolie hat weniger Reibungswiderstand mit Haut als das Acrylglas, was es erleichtert mit dem Finger über die Oberfläche zu gleiten.

4.) Es kann nun eine Projektionsfolie verwendet werden die Infrarot Licht blockt um Störungen verursacht durch Umgebungslicht zu reduzieren.

5.) Die Projektion ist nun an der Oberfläche und daher nicht mehr durch den Betrachtungswinkel verschoben.

Hier sind noch einige Fotos vom Silikongießen...

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29.06.07

Multitouch (Touchlib)


Eine alternative Möglichkeit wäre es den Tisch anstatt mit Objekten durch Berührung zu steuern. Das wäre durch Multi-Touch Technologien wie FTIR oder DI möglich.
Hier sind Einige Links rund um die Natural User Interface Group (NUI Group) und der Open Sourche Blob-Tracking Software Touchlib.

Software für Blob-Tracking
http://www.whitenoiseaudio.com/touchlib/

NUI Group (Multitouch Community)
http://nuigroup.com/

NUI Group Foren
http://nuigroup.com/forums/

Edit:
Hier noch ein Link zu einem Projket das Processing für Blob-Tracking einsetzt.
http://lowres.ch/ftir/

Edit Edit:
Nachdem ich die beschriebene Methode probiert habe bin ich der Meinung Touchlib ist besser geeignet, da es eine Menge sinnvoller Funktionen wie das Eliminieren von permanent leuchtenden Stellen oder Korrigieren der Kameraverzerrung bereits mitbringt. Die verwendete Blob-Detetion Library für Processing ist allerdings sehr interessant und kann bestimmt für Projekte die weniger Genauigkeit bei der Kalibrierung benötigen angewendet werden.

20.06.07

Erster Videoprototyp

06.06.07

reacTIVision

reacTIVision ist ein Framework für schnelles und robustes Tracking von visuellen Markern auf physischen Objekten sowie Multi-Touch Finger Tracking.

Mit diesem Sytem wurde ein Tanglible Interface namens reactable umgesetzt das unter anderem von Björk auf ihrer aktuellen Welt-Tournee eingesetzt wird. Das Projekt ist extrem spannend. Die Beziehungen zwischen den Objekten werden über eine Art Kartographie hergestellt.

Hier ein Video von einer reactable Performance in Berlin.

31.05.07

Tracking

Ich habe ein wenig nach Positions-Tracking-Systemen Recherchiert:

Folgende Faktoren sind bei der Entscheidung für ein System wichtig:

Genauigkeit
-absolute Genauigkeit (Positionserfassung)
-relative Geanauigkeit (Positionsänderung)

Geschwindigkeit
-Abtastrate
-Latenz
-Abhängigkeit der Abtastrate und Latenz von der Anzahl der Tags

Restriktionen
-Reichweite
-Störfaktoren
-Innen/Ausseneinsatz

Systemarchitektur
-wie kann Information ausgelesen werden?
-welche Hardware wird benötigt?
-welche Fläche kann abgedeckt werden?
-wieviele Objekt können getrackt werden?
-können Objekte identifiziert werden?
-wie groß sind die Tags?

HIER EINE (ERWEITERBARE) LISTE VON SYSTEMEN:

(Details zu den Systemen sind im erweiterten Beitrag)

Ubisense
http://www.ubisense.de/

Hexamite HX5
http://www.hexamite.com/hx5.htm
(scheint verhältnismäßig günstig und präzise zu sein)

Abatec
http://www.lpm-world.com/index_html?sc=168
(vielleicht ein bisschen überdimensioniert..)

Aeroscout
http://www.aeroscout.com/content.asp?page=Tags

Optisches Tracking
-mit Realbild
-mit Infrarot-Filter
z.B. EyesWeb

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30.05.07

Interaktiver Tisch von Microsoft

Microsoft hat einen interaktiven Tisch vorgestellt: http://www.microsoft.com/surface/
auf den ersten Blick dachte ich das kommt mir irgendwie bekannt vor:
http://cs.nyu.edu/~jhan/ftirtouch/
aber vor allem:
http://www.merl.com/projects/DiamondTouch/
Ich wollte die aufdringliche Website schon wieder vorzeitig verlassen, als ich auf einmal am Ende des ersten Videoclips "The Magic" Objekte als Teile eines Tangible Interface auf dem Tisch sah. Überrascht habe ich mir dann auch die anderen beiden Videos angesehen. Das Video "The Possibilities" hat mich beinahe in Staunen versetzt: Mobile Geräte wie Kameras oder PDAs kommunizieren bei Kontakt unkompliziert (ist aber auch ein fake) mit dem System und erweitern so sehr intuitiv das Interface. Microsoft hat also nicht einfach das Konzept von Mitsubishi 1:1 kopiert sondern wirklich weitergedacht - Respekt!

Zu blöd das wir für unser Projekt keine 6 Jahre Zeit, und kein Microsoft Budget haben..

Interface

Hier mal ein kurzes Update zum Projekt:

Da unser Hintergrund der des Informationsdesigns (bzw. Media and Interaction Designs) ist haben wir uns dafür entschieden eine mediale Arbeit zu machen. Der Body of Memory entsteht durch Interaktion mit einer Installation (die das Ergebnis unserer Arbeit darstellt).

Die Installation, die also den Algorithmus zur Generation eines Body of Memory bereitstellt, beinhaltet folgende Elemente: Kartografie (Tim Hacker), Video (Albert Bieder), Interface (Christoph Leitner). Die Arbeit ist so konzipiert, dass es ein Kernprodukt gibt, das erweitert und verändert werden kann und soll.

Anstatt mit traditionellen Artefakten zu arbeiten kreieren wir Informationsartefakte – Platzhalterobjekte, die durch Interaktion medial in verschiedene Kontexte gesetzt werden können. So entsteht ein Tangible User Interface (TUI), das mehrere Benutzer zulässt, und dessen Interaktionsprinzip auf Bewegung und auf Anordnung von Objekten beruht.

strategen.jpg

Eine möglich Interface-Metapher wäre der Strategie-Tisch der im Prinzip eine frühe Form einer interaktiven Kartografie ist. Physische Objekte auf der Karte symbolisieren Einheiten, Gebäude, wichtige Strategische Punkte, etc. diese können verschoben und neu angeordnet werden (in der Vergangenheit leider oft mit fatalen Folgen). Die Objekte sind dabei aber nicht nur "Eingabegerät" sondern gleichzeitig Inhalt der Kartographie.

19.05.07

Nam June Paik – Videosynthesizer

videosynthesizer.jpgIInstallation mit der Videos manipuliert werden, und so neue Inhalte geschaffen werden konnten. Zitat Paiks aus einem Interview mit Tilman Baumgärtel für das Buch net.art 2.0 "Der Video Synthesizer war sozuagen der Anfang des Internet [...] weil es mit ihm möglich war selbst Medieninhalte zu produzieren".
Die Arbeit ist ein sehr gutes Beispiel für eine kreative Rekonfiguration von Inhalten -> Hinweis: Gedächtnis - Vergessen - Neuinterpretation
video-synthesizer/

Die Videoskulpturen von Paik sind auch vom raumbildenden Aspekt interessant.

17.05.07

Positives? Negatives?

Hier gibt's weitere Videoschnipsel.

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Recherche Interface

Da ich mich mit dem Thema Interface auseinandersetze habe ich vor allem nach Projekten die ungewöhnliche Interfaces verwenden recherchiert. Hier sind einige (noch relativ unsortierte) Ergebnisse meiner Web-Recherche:

Martin Wattenberg – Studierte bei John Maeda – Interaktive Informationsvisualisierung

MW2MW Kooperationsprojekte von Marek Walczak und Martin Wattenberg. Informationsvisualisierung, Interfaces

kinecity

Interactive Architecture dot Org Eine Hervorragende Sammlung von Projekten im Berich Räumliche Interfaces, responsive Environments, ... Hier einige besonders interessante Projekte:

SandScape Räumliches Interface, Kartographie


Dune 4.0
Räumliches Interface

Pixelsumo ist Ein Blog der eine Fülle von Projekten aus unterschiedlichsten Bereichen in Kunst- und Design vorstellt.

Blog zum Thema Experimentelle Interfaces" (FH Würzburg). Hier gibt es eine Fülle an interessanten Projekten und Rechercheergebnissen. Besonders das Projekt Ce.real finde ich spannend.

Ben Fry – Interaktive Informationsvisualisierung

16.05.07

Was ist Hyperwerk für dich?


Eindrücke Hyperwerk

Eine kurze Zusammenfassung meiner Eindrücke aus der letzten Zeit am Hyperwerk:
(Genauere Auswertungen der Interviews, etc. folgen noch)

DATENSAMMLUNG
datensammeln.gifIn der letzten Woche haben wir einiges an Aufruhr gestiftet indem wir die persönlichen Daten der Studenten einsehen wollten, die dem Sekretariat vorliegen. Die Reaktionen der Studenten waren für uns sehr interessant, das sie Werte für eine emotionale Komponente der Hyperwerk-Kartographie liefern (Mail-Statistik kommt noch). Wir werden in der nächsten Zeit per Mail weitere Daten anfragen, Zusammenhänge herstellen und Informationen destillieren.

INTERVIEWS
interview.jpgDie Interviews mit den Studenten in der letzten Woche waren sehr aufschlussreich. Wir haben die Studenten über das Hyperwek und ihre Projekte befragt.
Die meisten Projekte haben große Reichweite es gibt in nahezu jedem Projekt eine Vielzahl an beteiligten Personen und externen Partnern. Die Studenten bauen sich so eigene Netzwerke auf, auf die sie während und nach ihrer Ausbildung zurückgreifen können. Einige Projekte haben eine breite Medienöffentlichkeit erlangt, trotzdem haben die meisten Studenten das Gefühl das Hyperwek wäre der Öffentlichkeit unbekannt oder unverständlich.
Es haben sich auch einige Projekte die eine große Aufmerksamkeit innerhalb des Hyperwerks genießen herauskristallisiert. Wir werden nun den gefundenen Spuren folgen und im Bottom-Up verfahren eine Map von Projekten und Netzwerken zusammenpuzzeln.

WEB
weboeffentlichkeit.gifEin weiterer Punkt auf den wir aufmerksam geworden sind ist die Web-Öffentlichkeit der Studenten. Neben den Websites von Projekten haben viele ein Flickr account, schreiben ein Blog oder sind sozialen Netzwerken aktiv. Diesen Netz-Artefakten sind wir auf der Spur, stellen sie doch ein Bild vom Geschehen am Hyperwek im Internet dar. Spannend wird auch zu vergleichen in wie weit sich dieses online Abbild mit dem Selbstverständnis des Hyperweks deckt oder unterscheidet. Was bleibt im Untergrund und was schwimmt auf der Oberfläche?

SOZIALES
cutter.jpgEin weiter Eindruck der geblieben ist war die immense Freude und Verspieltheit im Zusammenhang mit dem neuen Lasercutter. Hier die Dokumentation eines Studenten in Flickr.
In Erinnerung geblieben ist auch das Grillfest im Hof des Hyperwerks zum Abschluss des processing.org Workshops mit Marius Watz. Ich frage mich in wie vielen Instituen das möglich gewesen wäre..

AUFGABEN
Damit sind wir in nächster Zeit beschäftigt:
Theorie-Recherche; Spurenlese; Datamining; Herstellen von Semantischen Maps als Arbeitsgrundlage;

Updater

Hallo, wie zu Recht beanstandet wurde, liegt der Blog ein wenig brach. Deshalb soll sich hier nun wieder mehr Information tummeln. Es dient ja nicht nur uns selbst als „Schrittmesser“ sondern auch unseren Schweizer Kollegen, die wir seit unserer Rückkehr ein wenig im Dunkeln gelassen haben. Dabei gibt es so viel zu berichten! Ich bin wie immer gespannt, ob die Kommentarfunktion genutzt wird um Feedback und Input zu geben. Also auf ein fröhliches Tummeln hier am Blog!